Filmabend: Ingeborg Bachmann / Botschaft Stockholm

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann

Das Bild zeigt zwei Standbilder aus den Filmen über Ingeborg Bachmann.
Bilder: Ruth Beckermann und Wolfgang Ennenbach

15. Oktober 2026

Im Jahr des 100. Geburtstags der großen österreichischen Nachkriegsschriftstellerin Ingeborg Bachmann zeigen das Goethe-Institut Schweden und die Österreichische Botschaft Stockholm zwei Filme bedeutender Regisseurinnen über zwei prägende Beziehungen in Bachmanns Leben.

„Die Geträumten“ (Regie: Ruth Beckermann, 2016, 89 Min.)
Die Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und dem aus Czernowitz stammenden Lyriker Paul Celan beginnt 1948 im Wien der Nachkriegszeit. Ihre Beziehung ist von Nähe, Konflikten und schmerzhaften Grenzen geprägt. Die Musikerin Anja Plaschg und der Schauspieler Laurence Rupp lesen den intensiven Briefwechsel der beiden und lassen dabei Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen.

„Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“ (Regie: Margarethe von Trotta, 2023, 111 Min.)
1958 begegnen sich Bachmann und der Schweizer Schriftsteller Max Frisch in Paris. Vier Jahre lang verbindet sie eine leidenschaftliche Beziehung, die über Zürich nach Rom führt. Künstlerische Konflikte und Frischs Eifersucht belasten ihre Liebe. Jahre später versucht Bachmann auf einer Reise in die Wüste, die Beziehung zu verarbeiten und sich von ihr zu lösen.