
Jaron Lanier, einer der einflussreichsten KI-Denker, Futurist und Musiker diskutierte bei der Auslandskulturtagung 2026 des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten unter der Leitung des Diplomaten und Co-Founder von „Tech Diplomacy Network“ Martin Rauchbauer mit der Ethikerin und KI-Forscherin Sonja Schmer-Galunder.
Wie Jaron Lanier schon in seiner Keynote betonte, weist auch Sonja Schmer-Galunder darauf hin, dass KI eine Maschine sei, die von menschlichen Gehirnen mit Daten gespeist werde und diese Daten verarbeite. Es seien also Menschen, welche das Potenzial der KI ermöglichten. Nun komme es darauf an, welche Möglichkeiten Menschen nützten, die ihnen die künstliche Intelligenz biete. Sonja Schmer-Galunder warnt davor, sich von standardisierten KI-Modellen manipulieren zu lassen, blind den Algorithmen zu vertrauen. Bedenkt man, dass die mächtige Technologie größtenteils in amerikanischen Zentren entwickelt wird, spiegelt sie auch deren Werte wider. Mehr und mehr drängt diese Technologie in europäische Schulen, an österreichische Universitäten und beeinflusst unsere Kultur.