Eva Menasse im Gespräch / Botschaft Lissabon

Live-Podcast zu Debattenkultur und Buchpräsentation

Das Bild zeigt die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse bei einer Podiumsdiskussion mit dem portugiesischen Journalisten Tiago Sigorelho.
Bárbara Monteiro / Goethe-Institut Portugal

10.–11. September

Eva Menasse, eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur sowie Verfechterin einer offenen, streitbaren Debattenkultur, war am 10. und 11. September 2026 auf Einladung des Goethe-Instituts sowie der Österreichischen Botschaft in Lissabon zu Gast.

Unter dem Titel „Worüber dürfen wir reden?“ nahm sie an dem Live-Podcast „Post/Zeitgeist“ mit Publikumsbeteiligung der Medienplattform Gerador teil. Im Mittelpunkt standen neben den rezenten Wahlgängen in Deutschland die Themen Meinungsfreiheit, Konformitätsdruck und die Grenzen des Sagbaren – Inhalte, zu denen Menasse in ihren Werken und öffentlichen Beiträgen regelmäßig kritisch Stellung bezieht.

Tags darauf stand dann Menasses neuer Roman „Alleinruhelage“ (2026, KiWi) im Mittelpunkt, eine feinsinnige Reflexion über Neubeginn, Erinnerung und Identität. Die Veranstaltung wurde von der Germanistin und Übersetzerin Gilda Lopes Encarnação moderiert.