hätt ich nicht Disteln im Herz / Kulturforum Berlin

Poesie lesen von: Ingeborg Bachmann

Das Bild ist Schwarz-Weiß-Porträtfoto von Ingeborg Bachmann. Sie sitzt im Freien, trägt einen glänzenden Lackmantel und ein helles Halstuch und lacht. Ihre kinnlangen hellen Haare wehen im Wind. Im Hintergrund sind steinerne Stufen zu sehen.
© Renate von Mangoldt

6. Mai

In den 1950er-Jahren erlangte Ingeborg Bachmann durch zwei in kurzer Folge veröffentlichte Gedichtbände größere Bekanntheit: „Die gestundete Zeit“ (1953) und „Anrufung des Großen Bären“ (1956). Bachmann kam, „Dunkles zu sagen“ – so der Titel eines der berühmten frühen Gedichte –, wusste auf der Seite des Todes das Leben, spielte, wie Orpheus, dem sie sich wesensverwandt fühlte, „auf den Saiten des Lebens den Tod“.
Anlässlich des diesjährigen Bachmann-Jubiläums präsentiert das Österreichische Kulturforum Berlin mit dem Haus für Poesie eine Lesung und ein Gespräch zur Poesie von Ingeborg Bachmann mit Margret Kreidl und Teresa Präauer (beide SchreibART) sowie mit der österreichischen Lyrikerin Caca Savic. Moderiert wird der Abend von Insa Wilke.

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