Donner in der Domkirche / Botschaft Oslo

Orgelkonzert beim internationalen Kirchenmusikfestival

Stefan Donner steht in einem Innenraum einer Kirche. Er hat kurze blonde Haare, trägt einen schwarzen Anzug mit weißem Hemd und lächelt leicht in die Kamera. Mit einer Hand stützt er sich locker auf eine kunstvoll geschnitzte Holzbank. Im Hintergrund sind weitere hölzerne Sitzreihen, Säulen und warme Beleuchtung zu sehen.
Foto: Philip Lickley

21. März

Der österreichische Organist Stefan Donner hat sich als Konzertorganist einen Namen gemacht und internationale Anerkennung erlangt. Nun gastierte er zum ersten Mal beim internationalen Kirchenmusikfestival in Oslo. Beim Konzert in der Osloer Domkirche präsentierte er ein schönes und abwechslungsreiches Programm:

Mozarts Allegro und Andante, KV 608, sowie Eine kleine Gigue, KV 574 verbinden eine klassische Form mit kontrapunktischem Spiel, während Bachs Sonate in d‐Moll, BWV 527, das Gleichgewicht der Triosonate zwischen vokaler Darbietung und Struktur repräsentiert. Franz Schmidts vier Choralpräludien setzen die deutsche Choraltradition fort. Das Konzert schließt mit Max Regers Fantasie und Fuge in d‐Moll, op. 135b, ein Werk, das Bachs polyphones Erbe mit romantischer Intensität und harmonischer Komplexität verbindet.