Ceija Stojka / Kulturforum Paris

Ausstellung im Museum Besançon

Das Bild zeigt ein abstraktes Gemälde, auf dem zwei Augen, ein schwarzes und ein blaues Auge mit dunklem und hellem Hintergrund zu erkennen sind.
Bild: Ceija Stojka, Ohne Titel 1995, Kollektion Philippe Gellman Paris| Photographie: Rebecca Fanuele | Galerie Christophe Gaillard | © ADAGP Paris, 2026

27.Februar – 21.September 2026

Das Musée des Beaux-Arts et de l’Archéologie in Besançon widmet mit Unterstützung des Kulturforums Paris der  österreichischen Romni, Künstlerin, Zeitzeugin und Aktivistin Ceija Stojka (1933 – 2013) ab 27. Februar (bis 21. September 2026) eine Einzelausstellung mit über 100 Werken.

Ceija Stojka wurde als Kind während des Nationalsozialismus von Wien in die Konzentrationslager Auschwitz, Bergen-Belsen und Ravensbrück deportiert. In den 80er Jahren begann sie – als erste Romni in Österreich – über die Verfolgung der Roma vor und während des Krieges sowie das Nazi-Vernichtungssystem zu berichten, ab den 90er Jahren auch zu malen. Die Ausstellung folgt der von Ceija Stojka vorgenommenen Kategorisierung ihrer Bilder in „helle Werke“ – Landschaften und Szenen, die das Leben der Roma in der Wanderschaft widerspiegeln – und „dunkle Werke“, die von der Verfolgung, Deportation und dem Leben in den Konzentrationslagern zeugen.

Im Rahmen der vom Kulturforum Paris organisierten Holocaust-Gedenkveranstaltung am 27. Jänner 2026, die den Roma gewidmet war, wurde neben dem künstlerischen Schaffen Ceija und Johann „Mongo“ Stojkas auch ein Einblick in die Ausstellung in Besançon durch die Kuratorin der Ausstellung sowie die Direktorin des Museums gegeben.