Holocaust-Gedenken, gewidmet den Roma / Kulturforum Paris

Ceija und Harri Stojka

Das Bild zeigt eine Zeichnung von Ceija Stojka im Frauen-KZ Ravensbrück mit Blick auf Bahngeleise, Baracken, Ofen und Flammen.
Bild: Copyright of the artist and Rebecca Fanuele, Photographe, courtesy Galerie Christophe Gaillard, Paris

26. und 27. Jänner  

Mit der großen Ceija Stojka Ausstellung im Musée des beaux-arts de Besançon ab Februar 2026 im Blick, organisieren die Österreichische Botschaft und das Österreichische Kulturforum Paris anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust eine Gedenkveranstaltung, welche der Vertreibung und Vernichtung von Angehörigen der Volksgruppe der Roma gewidmet ist. Im Mittelpunkt dieses Abends steht die Familie Stojka: Die Holocaust-Überlebenden Ceija sowie ihre Brüder Karl und Johann „Mongo“ Stojka zählen als Künstler, Schriftsteller und Zeitzeugen zu den bekanntesten Überlebenden in Österreich.

Der renommierte Gitarrist Harri Stojka, Sohn von Johann „Mongo“ Stojka und Neffe von Ceija Stojka, wird aus diesem Anlass mit dem Gitarristen Claudius Jelinek ein Konzert geben.  Weiters werden Gedichte von Harris Vater (geschrieben im KZ Buchenwald) und von Ceija Stojka gelesen, sowie die Arbeit von Ceija Stojka als bildende Künstlerin, Autorin und Zeitzeugin präsentiert. Die Veranstaltung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Musée des beaux-arts de Besançon und der renommierten Pariser Galerie Gaillard.

Harri Stojka gibt auf Einladung des KF Paris ein weiteres Konzert in Paris (Goethe Institut Paris, 26.1.2026)