
04. Dezember
Die ungarische Gruppe „Das Erbe der Lilith“ bestehend aus den Künstlerinnen Andrea Júlia Fajgerné Dudás, Bea Kusovszky und Orsolya Oláh thematisiert in ihren Aufführungen Stereotypen, spezifisch weibliche Ausdrucksformen, marginalisierte Positionen von Künstlerinnen sowie Kritik an der patriarchalen Ideologie.
In Ungarn gibt es kaum Institutionen, die weiblichen Opfer von Missbrauch und häuslicher Gewalt angemessene Unterstützung anbieten können. In ihrer am 4. Dezember am Kulturforum Budapest stattfindenden Performance soll das Aufzeigen von Möglichkeiten zur gegenseitigen Hilfeleistung bei Vorfällen von Gewalt Thema sein.
Nach der Veranstaltung wird es eine Diskussionsrunde mit Expertinnen der zivilgesellschaftlichen Frauenorganisation Frauenorganisation NANE (Women For Women Together Against Violence Association) über den Zusammenhang zwischen der künstlerischen Performance und der Realität in Ungarn geben.