SIOLENCE / Kulturforum New York

Neue Ausstellung im Kulturforum New York

Das Bild zeigt einen ausgestreckten Arm in einem schwarzen, langärmligen Oberteil, der eine abwehrende Geste mit der Handfläche nach außen macht. Der Hintergrund ist eine schlichte, helle Wand. Darüber liegt der Titel der Ausstellung Siolence in einer eleganten, weißen Serifenschrift. Die Buchstaben wirken teils unterbrochen oder fragmentiert.
Bild: Elfie Semotan, Courtesy Studio Semotan

12. März bis 28. März

Die Ausstellung Siolence thematisiert das bedrückende Schweigen rund um Gewalt gegen Frauen. In der Kunst wird Gewalt oft durch Schreie, Narben und Zerstörung dargestellt – Siolence hingegen setzt auf Stille. Denn Schweigen ist Zuflucht und gleichzeitig Grund für das Fortbestehen von Gewalt. Entwickelt von Soroptimist Austria mit BBDO Wien, fängt die international renommierte Fotografin Elfie Semotan das unausgesprochene Leid von Frauen ein, die geschlagen, missbraucht oder bedroht wurden. Die Ausstellung macht sichtbar, was oft verborgen bleibt, und fordert dazu auf, nicht wegzusehen.


Gezeigt wird Siolence während des Women’s History Month und anlässlich der 69. UN-Frauenrechtskommission (CSW69 / BEIJING+30). Die Eröffnung am 12. März umfasst eine Podiumsdiskussion mit Expertinnen. Gesprochen wird über die Ausstellung sowie über die weltweite Sensibilisierung für Gewaltopfer und Österreichs Engagement für Frauenrechte.