Jaron Lanier bei der Auslandskulturtagung / Podcast wissensART

Kritische Denker mit österreichischer Staatsbürgerschaft

Das Bild zeigt ein Portrait im seitlichen Profil von Jaron Lanier.
Bild: Luca Vanzella

„Wer ChatGPT verwendet arbeitet für OpenAI“ sagte Jaron Lanier, einer der einflussreichsten Denker des digitalen Zeitalters, bei der Auslandskulturtagung 2026 des BMEIA. Ob das allen Zuhörerinnen und Zuhörer bewusst ist, fragte sich Elisabeth Nöstlinger-Jochum, die dem kritischen Tech-Pionier, Musiker, Autor, Philosoph und Prime-Unifying-Scientist von Microsoft zuhörten.

Der KI-Forscher, Künstler und Futurist gilt als profunder Wissenschaftler, der zur Entwicklung und Vermarktung von Virtual-Reality- Anwendungen wesentlich beigetragen hat. 2010 listete ihn das Magazin Time unter die 100 einflussreichsten Persönlichkeiten; und 2014 wurde der in New York geborene Jaron Lanier mit dem Deutschen Friedenspreis ausgezeichnet.

Jaron Lanier wird nicht müde darauf hinzuweisen, dass die Künstliche Intelligenz kein „neues Leben“ ist, keine bewusste Entität, sondern das verdichtete Ergebnis dessen, was Menschen bisher kreiert haben. Jedes Modell geht letztlich auf Menschen zurück. Wie gesagt: “Wer ChatGPT verwendet arbeitet für OpenAI“.

Erwähnenswert ist, dass der kritische Denker auch die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, also sogenannter „Wiederösterreicher“ ist. Ermöglicht wird dies durch die vereinfachte Einbürgerung von Nachfahren während der Zeit des Nationalsozialismus vertriebener oder geflüchteter Österreicherinnen und Österreicher.

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