Wien trifft Skandinavien / Botschaft Stockholm

Das Lombardini Quartett in Stockholm

Das Bild zeigt die Musikerinnen des Lombardini Quartett
Bild: Maria Frodl

13. September 2026

Das in Wien beheimatete Lombardini Quartett spielt auf historischen Instrumenten und erforscht die Ursprünge des Streichquartetts sowie selten gespielte frühklassische Kammermusik. Am 13. September gibt das Ensemble zwei Konzerte im Stockholmer Schlosstheater Confidencen, die Quartette des 18. Jahrhunderts mit zeitgenössischen Positionen verbinden.

In „Wiener Melange” erklingen Werke von Haydn, Gassmann und Mozart. Kontrastiert werden sie durch eine neue Komposition des Wiener Klangkünstlers noid, der Vogelstimmen einwebt und das Verhältnis von Natur und urbanem Raum reflektiert. „Nordlichter” präsentiert Quartette skandinavischer Komponisten wie Wesström, Wikmanson und Naumann, ergänzt durch „Pantone 702c and some other tones”, eine Auftragskomposition der in Österreich lebenden Litauerin Juta Pranulytė mit einer farbenreichen Harmoniepalette. So entsteht ein Dialog zwischen Wien und Skandinavien, zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Unterstützt wird das Projekt vom BMWKMS und von der Österreichischen Botschaft Stockholm. Es musizieren Elisabeth Wiesbauer (Violine), Boyana Maynalovska (Violine), Rosi Haberl (Viola) und Cecilia Sipos (Violoncello).