Elfriede Jelinek-Tag / Podcast wissensART

Elfriede Jelinek: Die Nobelpreisträgerin „unter Tieren“

Man sieht Elfriede Jelinek in einem Sessel sitzend, umgeben von einer riesigen Seifenblase

Der „Jelinek-Tag“ in New York rückt das Theater als Ort ästhetischer und politischer Intervention gegen demokratiefeindliche Entwicklungen in den Mittelpunkt. Im Dialog mit Jelineks Werk wird analysiert, wie Frauen* im internationalen Theater Strategien des Widerstands gegen patriarchale und autoritäre Strukturen entwickeln. Dabei werden Formen performativer Gegenöffentlichkeit und emanzipatorischer Präsenz im Spannungsfeld von Kunst und Demokratie diskutiert.

Wissenschaftler*innen und Künstler*innen aus Japan, Österreich, Polen und den USA treten in Keynotes, Gesprächen und einem Abendprogramm zu Elfriede Jelineks und Olga Neuwirths neuer Oper „Monster’s Paradise“ in Austausch und beleuchten Jelineks Bedeutung für aktuelle Debatten um Demokratie und Theater.

Mit: Anke Charton, Karoline Exner, Gitta Honegger, Peter Höyng, Britta Kallin, Susanne Keppler-Schlesinger, Barbara Kosta, Margarete Lamb-Faffelberger, Tobias Kratzer, Artur Pełka, Christian Schenkermayr, Paulina Schmid-Schutti, Chiaki Soma

Im Festspielsommer 2026 fand in Salzburg die Uraufführung des neuesten Werkes von Elfriede Jelinek statt. Sie meinte, dass ihr letztes Theaterstück ein Werk unter Tieren sein sollte. Nicols Stemann hat es auf der Pernerinsel inszeniert. Im „Kunst im Gespräch“ mit Elisabeth J. Nöstlinger erzählt er über seine Arbeit und die Leiterin des interuniversitären Forschungsnetzwerkes Elfriede Jelinek erzählt über die weltweiten Veranstaltungen in den österreichischen Kulturforen anlässlich des 80. Geburtstages von Elfriede Jelinek. Schon am 9. September beginnt die Tour in New York. Soviel vorweg: es wird nicht das letzte Theaterstück sein, dass Elfriede Jelinek geschrieben hat.