
Die junge Komponistin Sonia (Sofija) Lozina, Studentin der mdw und Stipendiatin des „Artists Solidarity Program Europe – ASoP“, schuf auf Einladung der österreichischen Botschaft ein dreiteiliges zeitgenössisches Werk über kulturelle Verbindungen zwischen der Ukraine und Vietnam.
Kapitel 1 war ein theatralisches A-cappella-Chorstück mit Bezug zur ukrainischen Mythologie („Blud“), Kapitel 2 ein von der Komponistin selbst aufgeführtes, von den Karpaten inspiriertes Stück mit Elementen aus Tanz und Volksmusik, und Kapitel 3 eine auf der vietnamesischen Legende des neunschwänzigen Fuchses basierte Komposition für 6 Instrumente.
Trotz der für viele ungewohnten zeitgenössischen Klangsprache zeigte das Publikum eine starke emotionale Resonanz: die Zuhörer:innen ließen sich von der Musik mitreißen, reagierten mit spürbarer Begeisterung und erlebten das Werk als eindrucksvoll und berührend.
Die Aufführung bezeugte auf eindrucksvoller Weise die Lebendigkeit und Resilienz der ukrainischen Kultur.