Krava (The Cow) – Pavo Marinković / Kulturforum Ottawa

Festival de films d’auteur de Val-Morin

Das Bild zeigt einen Mann in Militäruniform, der in einem offenen Fahrzeug sitzt und ernst nach vorne blickt. Im Hintergrund ist eine zweite uniformierte Person mit Brille zu sehen. Die Szene wirkt angespannt.
Bild: Festival de films d’auteur de Val-Morin

7. Mai

Der Kurzfilm Krava (The Cow, 2025) des in Österreich ansässigen Regisseur Pavo Marinković wird im Rahmen des „Festival de films d’auteur de Val-Morin“ (6.-10. Mai) im Théâtre du Marais präsentiert.

Der Film spielt in einem vom Krieg gezeichneten Dorf, in dem ein Offizier ein verlassenes Haus bezieht, während die Kuh des ehemaligen Besitzers draußen zurückbleibt und zur stillen Zeugin der Ereignisse wird. Je mehr der Offizier das Haus für sich beansprucht, desto stärker rückt sein innerer Konflikt zwischen Gewissen und Opportunismus in den Mittelpunkt. In eindringlichen Bildern erzählt Pavo Marinković in Krava von Macht, Versuchung und den moralischen Grenzverschiebungen des Krieges und fordert die Zuschauer dazu auf, sich mit den Konsequenzen selbst kleinster Entscheidungen auseinanderzusetzen.