Austria in the UNESCO Mission / Kulturforum New York

Vortrag Living Cultural Heritage, Living Societies

Das Gemälde View of Vienna from the Belvedere von Bernardo Bellotto zeigt einen weiten Blick über Wien im 18. Jahrhundert, gesehen vom Belvedere aus. Im Vordergrund erstreckt sich ein streng symmetrisch angelegter Barockgarten mit geometrischen Rasenflächen, Kieswegen und mehreren Brunnenbecken. Elegant gekleidete Menschen flanieren, stehen in kleinen Gruppen zusammen oder sitzen entlang einer von Bäumen beschatteten Allee. Einige Figuren wirken beschäftigt, andere entspannen oder unterhalten sich. Rechts dominiert ein großes Gebäude mit heller Fassade und einer markanten Kuppel, während sich links der Garten entlang einer Balustrade und eines Wasserbeckens fortsetzt. Im Mittelgrund liegen weitere Palastbauten und Gartenanlagen. Dahinter öffnet sich die Stadt Wien mit dicht stehenden Häusern und zahlreichen Kirchtürmen. Besonders auffällig ist ein sehr hoher, spitzer Turm, der die Skyline überragt. Im Hintergrund sind sanfte Hügel und ein heller Himmel mit zarten Farbverläufen zu sehen, der dem Bild eine ruhige, weite Atmosphäre verleiht.
Bernardo Bellotto: View of Vienna from the Belvedere, 1759–1760 ©KHM-Museumsverband

6. Mai

Das Kulturforum New York lädt am 6. Mai 2026 um 17:30 Uhr zu einem Vortrag der Kunsthistorikerin Sabine Haag ein. Als Präsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission gibt sie Einblicke in Österreichs Beitrag zur globalen Mission der UNESCO, Frieden durch kulturelle Zusammenarbeit zu fördern.

Im Fokus stehen Initiativen wie das World Heritage Program und die Frage, wie kulturelles Erbe Dialog, Identität und nachhaltige Entwicklung stärken kann. Zugleich beleuchtet der Vortrag aktuelle Herausforderungen – von Klimawandel über Urbanisierung bis hin zu Massentourismus – und zeigt auf, wie internationale Kooperation und nationales Engagement zu deren Bewältigung beitragen können.

Die Veranstaltung bietet eine fundierte Perspektive auf das Zusammenspiel von Kulturpolitik, globalem Austausch und dem Schutz unseres gemeinsamen kulturellen Erbes.