Rhythmic Stress / Kulturforum Bukarest

Alles in Bewegung – Körper, Bilder, Zeichen der Macht.

Das Bild zeigt das Plakat der Ausstellung
© /SAC Bucharest

7. April – 27. Juni

Nicht weniger als fünf Künstlerinnen und Künstler aus Österreich sind auf dem Plakat der neuen Manifest-Ausstellung über den aktuellen Zustand der Welt zu sehen, „Rhythmische Spannungen / Rhythmic Stress, die von der ambitionierten Galerie /SAC in Bukarest organisiert wird. Kuratiert von Alex Radu und Charles Moore, bringt die Ausstellung die Werke von über 60 Künstlerinnen und Künstlern aus sechs Ländern in einen Dialog, an der Schnittstelle zwischen Tanz, Performance, zeitgenössischer Kunst und räumlichen Praktiken – allesamt Bereiche, in denen Rhythmus das zentrale Element und eine politische Kraft ist. Xenia Hausner, Barbara Kapusta, Oliver Laric, Judith Wagner und Nives Widauer sind die hochkarätigen Gäste der österreichischen zeitgenössischen Kunstszene, die mit Werken und sogar persönlich (Judith Wagner) an diesem Projekt teilnehmen, das die Widerstandsfähigkeit der Menschen gegenüber dem von Gesellschaften auferlegten Rhythmusdruck auf die Probe stellt.

 „Rhythmic Stress” ist vom 7. April bis zum 27. Juni 2026 in zwei Ausstellungsräumen zu sehen – /SAC @ BERTHELOT (Gen. H.M. Berthelot Str. 5) und /SAC @ MINCU GALLERY (im Rahmen der Universität für Architektur und Stadtplanung Ion Mincu, Academiei Str. 18–20). Vom 23. bis 26. April wird die Ausstellung im Rahmen der RAD Art Fair (Hotel Caro, Str. Barbu Văcărescu Nr. 164A) um neue Werke im Raum /SAC Collector’s Attic erweitert.

Der Dialog zwischen den Werken behandelt Bewegung nicht bloß als Verzierung oder Spektakel, sondern zeigt vielmehr, wie Spannung im Alltag ausgehandelt wird: die Spannung zwischen Stillstand und Ausbruch, Kontrolle und Befreiung, Widerstand und Zusammenbruch, privatem Erleben und öffentlicher Konsequenz.

Die Ausstellung wird von /SAC – Raum für zeitgenössische Kunst in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturforum, dem Goethe-Institut Bukarest, dem Instituto Cervantes, dem Institut Français und dem Polnischen Institut sowie mit Unterstützung von EUNIC Rumänien organisiert.