Ausstellung: Limbo Engawa / Kulturforum Accra

Zwischenraum neu entdecken

Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen, die im Freien auf dem Boden sitzt und einer Präsentation zuhört, die vor einem teilweise fertiggestellten Betongebäude mit vielen freistehenden Säulen stattfindet. Im Vordergrund sind geneigte, reflektierende Metallrahmen, die mit Bannerstreifen bezogen sind, aufgebaut, die als eine Art temporäre Bühne oder Installation dienen. Die Umgebung wirkt ländlich, mit roter Erde, vereinzelten Bäumen und warmem Sonnenlicht.
Bild: Godfred Goodman

12. März -12. April

Im Limbo Museum auf dem Universitätscampus mitten in Accra belebt TAELON7 mit „Limbo Engawa“ die unfertige Betonstruktur neu. Unter der Leitung des österreichischen Architekten Juergen Benson-Strohmayer richtet sich das Projekt auf Übergangszonen – jene oft übersehenen Bereiche zwischen gebautem Raum und offener Landschaft in schnell wachsenden Städten. In Anlehnung an das japanische Konzept des Engawa entsteht eine sanfte Schnittstelle für Aufenthalt und Begegnung. Leichte Stahlstrukturen mit wiederverwendeten Bannerstreifen schaffen Schatten und Sitzmöglichkeiten. Die Installation greift lokale Alltagspraktiken auf und lädt zum Verweilen ein. Die Installation lädt Besucher und Besucherinnen ein, die Räume aktiv zu erleben, zu verweilen und die Umgebung bewusst wahrzunehmen.