
04.-06. Februar
Vom 4. bis 6. Februar 2026 fand in Bogotá und Medellín der I. Kongress des Iberoamerikanischen Netzwerks für Studien zu Hans Kelsen und der Wiener rechtstheoretischen Schule (RIEK) statt. Der Kongress wurde mit Unterstützung des Hans-Kelsen-Instituts Wien und der Hans-Kelsen-Forschungsstelle in Freiburg durchgeführt. Botschafter Gerold Vollmer nahm die Eröffnung an der Universidad del Externado in Bogotá vor. Am 5. und 6. Februar wurde das Programm an drei Universitäten in Medellín fortgesetzt.
Der Kongress brachte Forscher, Professoren und Studenten aus vielen Ländern Europas und Lateinamerikas zusammen. Der Direktor des Kelsen-Instituts, Univ.-Prof. Thomas Olechowski (Universität Wien) nahm am Kongress persönlich teil und stellte die neu erschienene spanische Übersetzung seiner Kelsen-Biografie vor. Univ.-Prof. Clemens Jabloner und Dr. Miriam Gassner (beide Univ. Wien) hielten virtuelle Vorträge.
Die Ausstellung „Hans Kelsen: Leben und Werk (1881–1973)“ wurde ins Spanische übersetzt und an der Universidad del Externado gezeigt; eine Präsentation in Medellín ist vorgesehen.