Ausstellung von Alina Sokolova / Kulturforum Prag

Trägerin des Erste Bank Kunstpreises 2025

Ein farbintensives, surreal wirkendes Gemälde zeigt mehrere verfremdete menschliche Figuren in einem Innenraum: In der Mitte kriecht eine nackte Person auf allen Vieren über ein schwarz-weiß kariertes Feld, während andere Figuren mit Masken, übergroßen Händen und unnatürlichen Körperhaltungen um sie herum angeordnet sind. Die Szene wirkt traumartig und beunruhigend, mit starken Kontrasten in Orange, Grün und Rosa sowie verstreuten Objekten wie Stühlen, einem Tisch und isoliert dargestellten Händen im Hintergrund.
Bild: 2020 lasts to 2022 © Alina Sokolova

5. März

Das ambivalente Gefühl, am Leben zu bleiben ist eine Einzelausstellung mit Werken der aus der Ukraine stammenden und in Wien lebenden Künstlerin Alina Sokolova, der Trägerin des Erste Bank Kunstpreises 2025. Dieser Preis ist eine jährlich vergebene Auszeichnung, die von DAS WEISSE HAUS in Zusammenarbeit mit dem Erste Bank Sponsoringprogramm initiiert wurde und vom Bundesministerium Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport gefördert wird.  Für die Ausgabe 2025 ist das Österreichische Kulturforum Prag internationaler Partner des Preises.

Die Ausstellung zeigt zwischen 2022 und 2025 entstandene Werke, die sich mit der beunruhigenden Wirklichkeit, in einer von vielschichtigen Krisen bestimmter Zeit zu leben, befassen. Für die Künstlerin dienen die großen und kleinen figurativen Werke als Chroniken des zeitgenössischen Lebens, die flüchtige Gesten einfangen und die quälenden Widersprüche einer Welt widerspiegeln, in der das Überleben sowohl dringend als auch ungewiss erscheint, da das Grundrecht auf Existenz zunehmend bedroht ist.

Die Ausstellung wird am 5. März in Anwesenheit der Künstlerin sowie Vertreterinnen des Vereins DAS WEISSE HAUS eröffnet.