
5. – 7. Februar
Eine fotografische Auseinandersetzung mit dem Schweigen über Gewalt an Frauen
Die Ausstellung SIOLENCE in Tequisquiapan beleuchtet das bedrückende Schweigen, das Gewalt gegen Frauen umgibt. Statt sichtbarer Spuren oder lauter Gesten inszeniert sie bewusst die Stille – jene Stille, in die sich Betroffene zurückziehen, weil Gewalt ein gesellschaftliches Tabu bleibt. Und jene Stille, die es Tätern ermöglicht, unbehelligt zu agieren.
Initiiert von der „Soroptimistin“ Petra Werkovits (Calliope. Join the Dots.), zeigt die Ausstellung in Bild, Text und Ton Frauen, die erstmals öffentlich über ihre Erfahrungen mit Gewalt sprechen. Die Bilder wurden von verschiedenen Fotografinnen mit großer Sensibilität umgesetzt und machen das Unsichtbare sichtbar: Angst, Schmerz, Ohnmacht – aber auch Mut und Selbstbestimmung. SIOLENCE ist keine stille Ausstellung. Sie ist ein kraftvoller Appell, hinzusehen und zuzuhören. Begleitet wird die Ausstellung von Vorträgen, Workshops und einer Diskussion mit lokalen Akteur*innen und dem Projektteam der Partnerorganisation “Mujeres Valientes“
Eröffnung: 5.2., 18:30
Ausstellungsprogramm: 6.2., 12:00-16:00; 7.2., 10:00-17:00
K’pucinos, Independencia 7, Centro, Tequisquiapan, Querétaro, Mexiko