Roma-Frauen als Kulturschaffende / Kulturforum Madrid

Partizipatives Kunstprojekt mit Roma-Frauen

Das Bild zeigt ein Porträt der Künstlerin vor dem Hintergrund der Flagge der Roma-Gemeinschaft (rotes Speichenrad vor grün-blauem Hintergrund).
Bild: Christina Messnik / KF Madrid

23. -25. Februar

Die in Wien ansässige multidisziplinäre Künstlerin Christina Messnik wird vom 23. bis 25. Februar in Zusammenarbeit mit dem Instituto Romanó para asuntos sociales y culturales  ein partizipatives Projekt mit Roma-Frauen umsetzen.

Roma-Frauen zu ermutigen, den öffentlichen Raum in ihren Städten zu nutzen und diesen im Rahmen des Projekts in Barcelona gemeinsam zu eigen zu machen, stellt für Messnik eine zu fördernde Form der Selbstermächtigung dar. Das Projekt besteht aus einem dreitägigen Programm mit Workshops zu Poesie, Fotografie und Performance an verschiedenen Orten der Stadt, wobei der Vielsprachigkeit der Frauen (Katalanisch, Romanes und Caló) Raum gegeben wird. Dabei dienen Werke der polnischen Roma-Liedermacherin Bronisława Wajs (Papusza) als Inspiration und Ausgangspunkt für die künstlerischen Reflexionen. Die Workshops werden von der Fotografin Beatriz Jiménez dokumentiert und gemeinsam mit den erarbeiteten Gedichten der Teilnehmerinnen vom spanischen Instituto Romanó und dem Institut für Romanistik der Universität Wien veröffentlicht werden.