Lesung / Kulturforum Bern

Bernhard Strobel im Literarischen Club Zürich

Bernhard Strobel sitzt bei einer Lesung und liest aus seinen Texten vor.
© HBF Pusch

11. Februar

Missverständnisse gehören zum Alltag – in der Sprache ebenso wie im Leben. Unter dem Titel „Man wird ja praktisch immer missverstanden“ lädt der Literarische Club Zürich zu einem Werkstattgespräch und Lesung mit dem Wiener Autor Bernhard Strobel ein. Strobel schreibt in einem nüchternen, unprätentiösen Stil. Seine Figuren geraten immer wieder an existenzielle Grenzen, an jene der Sprache, der sozialen Rollen und der eigenen Unsicherheiten. Mit großer Präzision beobachtet er menschliche Erfahrungen und macht sie eindringlich sichtbar.
Für sein literarisches Werk ebenso wie für seine Übersetzungen aus dem Norwegischen wurde Strobel mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Theodor-Krey-Preis (2016) und dem Outstanding Artist Award (2019). Zuletzt erhielt er 2021 den Österreichischen Staatspreis und 2025 den Paul-Celan-Preis für seine Übersetzungen.
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