
20. Jänner bis 5. Mai
Die Ausstellung „Bilder aus Theresienstadt. Das gezeichnete Tagebuch von Gisela Rottonara (1873–1943)“ zeigt eindrucksvolle Zeichnungen, die als stille Zeugnisse des Alltags, des Leidens und der Menschlichkeit im Ghetto Theresienstadt entstanden sind.
Gisela Rottonara wurde im Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert und begann unter den katastrophalen Bedingungen ein gezeichnetes Tagebuch zu führen. Kurz vor ihrem Tod im Jänner 1943 übergab sie 63 Bleistiftzeichnungen einer Mitgefangenen; sie befinden sich bis heute in Familienbesitz und sind nun erstmals öffentlich in Slowenien zu sehen. Die Ausstellung ist Teil des Programms „Shoah – Wir erinnern uns 2026“ und wird in Kooperation des Österreichischen Kulturforum Laibach, des Instituts für Jüdische Geschichte Österreichs, Vom Gotteshaus zum Kulturzentrum | Ehemalige Synagoge, dem Land Niederösterreich, der Sinagoga Maribor und der Stadtgemeinde Maribor an der Synagoge Maribor Podobe iz Theresienstadta – Sinagoga Maribor präsentiert.