Alois Hotschnig: „Der Silberfuchs meiner Mutter”

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Das Bild zeigt ein Portrait von Alois Hotschnig. Er trägt eine schwarze Lederjacke, darunter einen Wollpullover und ein Hemd, seine Haare sind grau meliert, er lächelt in die Kamera.

Alois Hotschnig ist Romancier. Meist dauert es Jahre, bis er ein neues Buch veröffentlicht, aber wenn es dann so weit ist, ist es große Erzählkunst, die zu lesen ist.

 „Der Silberfuchs meiner Mutter“ ist kürzlich in englischer Sprache erschienen. Grund genug für das ACFNY und das ACFDC, also das Austria Cultural Forum New York und Washington DC, Alois Hotschnig für eine Lesung einzuladen. Für den Autor war das ein nach Hause kommen, war er doch bereits 1992 Gast im Kulturinstitut, so hieß es damals noch, in New York. Wenn er über diese Erlebnisse erzählt, leuchten noch heute seine Augen. Eine lebenslange Freundschaft habe sich aus der Begegnung mit dem seinerzeitigen Leiter des Kulturinstitutes ergeben, ein lebenslanges Begegnungsglück, erzählt der vielfach ausgezeichnete Autor. Mit den Namensgeber:innen der Preise hat Alois Hotschnig eine literarische Beziehung. Es sind diese Erich Fried, Italo Svevo, Anton Wildgans, Anna Seghers und Christine Lavant. Im „Kunst im Gespräch“ erzählt Alois Hotschnig über diese poetische Beziehung.