
12. und 14. September
Kinder lassen Drachen steigen in Afghanistan, spielen Knöchel in Nepal. Schneckenrennen in Belgien, Orangentänze in Dänemark. Kann Musik so klingen, wie sich das Spielen anfühlt?
Seit 1999 nimmt Filmemacher Francis Alÿs spielende Kinder auf der ganzen Welt auf. Die Fähigkeit von Kindern, raue, sogar implizit gewalttätige Umgebungen durch Vorstellungskraft zu transzendieren, bildet den roten Faden, der Alÿs’ Filme verbindet. In diesem Konzert interpretieren vier Komponistinnen und Komponisten, unter ihnen Angélica Castellós (Ö/MEX), in neuen Werken je einen Film. Die Stücke wurden eigens für das NO Cikada Ensemble und das Ultima Festival geschrieben. Sie tauchen in die Rhythmen, Logiken und emotionalen Einsätze des Spiels ein, die ebenso ernst wie flüchtig, so politisch spezifisch wie universell sind.
Uraufführung 12.09, Reprise 14.09. Eine kuratierte Auswahl der verwendeten Filme wird vom 12. bis 14.09. während der regulären Öffnungszeiten im Astrup Fearnley Museums gezeigt.