Ausstellung Ingeborg Bachmann / Kulturforum Rom

„Ich existiere nur, wenn ich schreibe“.

Das Bild zeigt die etwa 36-jährige Ingeborg Bachmann, die auf einem weißen Gartenstuhl sitzt und lächelnd zur Seite blickt. Über ihr ist der eingefügte Schriftzug „Esisto solo quando scrivo“ oder auf Deutsch „Ich existiere nur, wenn ich schreibe“ und der Zeitraum der Ausstellung zu lesen.
Bild: Ingeborg Bachmann, Rom, 1962 © Mario Dondero - Familienarchiv Bachmann, Casa di Goethe

13 März – 31. August

“Ich existiere nur, wenn ich schreibe”: Mit diesen Worten bringt Ingeborg Bachmann die für sie existentielle Bedeutung ihrer literarischen Tätigkeit zum Ausdruck. Nun wird die österreichische Dichterin mit einer umfassenden Ausstellung im Museum Casa di Goethe gewürdigt. Über fünf Stationen werden Besucherinnen und Besucher metaphorisch durch jene Orte geführt, die Ingeborg Bachmann als Person und Schriftstellerin geprägt haben: Klagenfurt, Wien, München, Zürich, Berlin und natürlich Rom, von dem Bachmann sagt, sie habe „hier leben gelernt“. Die Ikone der Literaturgeschichte inspiriert bis heute aktuelles künstlerisches Schaffen.

Neben Fotografien werden in Kooperation mit dem Literaturhaus München, der Österreichischen Nationalbibliothek und dem Kulturforum Rom auch bisher unveröffentlichte Briefe aus Bachmanns Nachlass gezeigt, unter anderem an Max Fritsch oder Nelly Sachs.

Ausstellungsort: Museum Casa di Goethe
Via del Corso 18 (Piazza del Popolo), 00186 Rom, Dienstag – Sonntag, 10–18 Uhr